Ihr langersehnter neuer Roman
Und die Abgründe, die sich hier
auftun, sind tiefer als je zuvor.

 

Gemeinhin glauben die Leute, was der Bichel sagt. Er redet wie ein gelehrter Mann, wie ein Pfarrer oder ein studierter Doktor, und ist doch nur ein einfacher Viehhändler. Aber der Bichel kann erzählen. Diese Gabe ist nicht jedem gegeben. Der Bichel versteht es, die Leute in seinen Bann zu ziehen. Einen magischen Spiegel soll der Bichel besitzen, so hört man. Darin könne man geliebte Menschen sehen. Und der Spiegel verfüge über prophetische Kräfte, sage einem die Zukunft voraus. Nur über den Erdspiegel sprechen dürfe man nicht. Schlechte Gedanken reichten, um ihn zu zerstören. Und noch viel Schlimmeres könnten Zweifel und Unglauben anrichten! Seine Kritiker schimpfen den Bichel einen Menschenfänger, doch die meisten glauben ihm, wollen ihm glauben, dass sie ein besseres, ein leichteres Leben verdient haben. Die meisten – das sind junge Mädchen, hübsche und fleißige Töchter armer Tagelöhner. Sie mögen naiv und leichtgläubig sein, aber sie haben Träume. Bis eine nach der anderen plötzlich verschwindet …

 

»Andrea Maria Schenkel ist eine Meisterin darin,
Fakten und Fiktion zu mischen.«

Sabine Reithmaier / Süddeutsche Zeitung

»Andrea Maria Schenkel brilliert nicht nur in mitfühlender
Figurenzeichnung, sondern schreibt
spannend und eindringlich.«
Friedmar Apel / Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Andrea Maria Schenkel hat den Krimi
für Deutschland neu erfunden.«

Die Zeit

 

ANDREA MARIA SCHENKEL
Der Erdspiegel
Roman
192 Seiten | Gebunden
€ (D) 22,– | sFr 30,– | € (A) 22,60
ISBN 978 3 311 10047 8 | Auch als E-Book
lieferbar

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