»Ich glaube an
das Erzählen trotz allem.«

 

Vielfältig sind die Themen, denen sich Carolin Emcke widmet, und vielfältig sind ihre Perspektiven. Und so adressieren auch die Gespräche mit dem Literatur­wissenschaftler Thomas Strässle die unterschiedlichsten Aspekte von Carolin Emckes Werk und Leben. Als Reporterin in Krisen­gebieten hat sie den Umgang mit Gewalt betrachtet und ihre eigene Rolle als Zeugin fremden Leids und die der Medien reflektiert. Als Philo­sophin fragt sie, wie wir Hass und Fanatismus begegnen können in einer offenen Gesellschaft – und welche Rolle dabei eine fragmentierte Öffentlichkeit spielt, in der Desinformation und Lüge ungefiltert zirkulieren. Die Achtung vor dem Anderen steht dabei immer im Zentrum ihres Denkens. Was heißt es, wenn Menschen ihren Glauben oder ihr Begehren nicht zeigen, nicht artikulieren, nicht leben können? Welche Praktiken und Normen schließen aus oder ein? Bei alldem lässt Emcke sich selbst nicht außen vor: So erzählt sie auch von der Geschichte ihres eigenen Begehrens, davon, welche Texte sie geprägt haben, und von ihrer Liebe zur klassischen Musik.

 

»Carolin Emcke arbeitet mit einer gedanklichen und sprachlichen Präzision,
die ihresgleichen sucht, und einem intellektuellen Mut, der bewundernswert ist.«

Heribert Prantl

 

 

CAROLIN EMCKE
Für den Zweifel
Gespräche mit Thomas Strässle
160 Seiten | Gebunden mit Schutzumschlag
€ (D) 22,– | sFr 30,– | € 22,60
ISBN 978 3 311 14036 8 | Auch als E-Book
lieferbar

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