»Claude Lévi-Strauss hat unsere Sicht auf die Welt verändert.«
Le Magazine Littéraire, Paris

 

Claude Lévi-Strauss: Das Nahe und das FerneIm Alter von achtzig Jahren erklärte sich einer der einflussreichsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts bereit, ein Interview zu geben, sein erstes Interview seit fast dreißig Jahren. »Ein Ereignis«, jubelte Le Figaro. Im Gespräch mit dem Bestsellerautor Didier Eribon blickt Claude Lévi-Strauss auf die Stationen seines Lebens und Schaffens zurück – frühe Freud- und Marx-Lektüren, seine Flucht nach New York, Freundschaften mit André Breton und Max Ernst, seine Kritik am Kolonialismus und Cartesianismus, seinen anhaltenden Kampf für einen radikalen Humanismus. Und immer wieder wird deutlich, dass die historischen Ereignisse Lévi-Strauss’ Schicksal genauso beeinflusst haben wie er das Denken unserer Epoche. Aber auch private Betrachtungen kommen in diesen Gesprächen nicht zu kurz. Eindrücklich erzählt er von seiner Liebe zur Musik, zur Malerei, zu Blumen, und warum er, der große Ethnologe, nie gern auf Reisen gegangen ist. Claude Lévi-Strauss’ Erinnerungen sind die Confessiones eines herausragenden Gelehrten – und gleichzeitig ein bedeutendes Dokument europäischer Geistesgeschichte.

»Faszinierend.«
Die Zeit

CLAUDE LÉVI-STRAUSS
Das Nahe und das Ferne
Eine Autobiographie in Gesprächen mit Didier Eribon
Originaltitel: De près et de loin
Aus dem Französischen von Hans-Horst Henschen
ca. 304 Seiten | Hardcover mit Schutzumschlag
€ (D) 24,– | sFr 32,50 | € (A) 24,70
ISBN 978 3 311 14003 0 | Auch als E-Book
erscheint am 11. März 2019

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