»So unterschätzt wie Leo Perutz möchte ich gerne sein. Sechzig Jahre nach meinem Tod. Alles lieferbar und von Leuten, die sich auskennen, hochverehrt.«
Daniel Kehlmann

 

Daniel Kehlmann: Der unsichtbare DracheSeinen ersten Roman Beerholms Vorstellung verfasste Daniel Kehlmann während seines Studiums in Wien. Ein Literaturkritiker riet ihm, ihn in der Toilette herunterzuspülen. Seitdem hat er 15 weitere Bücher geschrieben und gilt heute als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren.
Kehlmann hat sich mit Heinrich Detering zu einem langen Gespräch getroffen. Sie reden über das Spiel mit historischen Figuren, über Geister, die sich in Texte drängeln, über Logik und das Paradoxe, denn: »Einen Drachen muss man dort suchen, wo noch nie einer gesehen wurde.« Kehlmann erzählt von seiner Prägung durch das Theater, von Vorbildern, Schreibgewohnheiten und dem Verfassen des sehr deutschen Romans Tyll in der New York Library. Er spricht über den Umgang mit Kritik, Intelligenz als Vorwurf und das Dasein als »Formalist ohne Seele«. Neben Einblicken in sein Werk zeigt sich hier auch der private Kehlmann, Sohn eines bedeutenden Regisseurs und selbst Vater eines Kindes, das seinen Blick auf die Welt und sein Schreiben verändert hat.

»Einer der subtilsten und zugleich witzigsten Schriftsteller im Europa der Gegenwart.«
The Guardian, London

DANIEL KEHLMANN
Der unsichtbare Drache
Ein Gespräch mit Heinrich Detering
ca. 160 Seiten | Hardcover mit Schutzumschlag
ca. € (D) 20,– | ca. sFr 27,– | ca. € (A) 20,60
ISBN 978 3 311 14009 2 | Auch als E-Book
erscheint am 11. April 2019

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