Wenn das Leben einen zwingt, Bilanz zu ziehen
Mit einem Nachwort von Hans-Ulrich Treichel

Georges Simenon: Die Glocken von BicêtreRené Maugras, vierundfünfzig, Herausgeber einer Pariser Zeitung, wacht nach einem Schlaganfall im Krankenhaus Bicêtre auf. Er, dessen Kapital die Worte waren, ist des Sprechens nicht mehr mächtig; halbseitig gelähmt, ist er gefangen in einer anderen Welt. Doch seine Fähigkeit zu denken ist unbeeinträchtigt. Langsam kämpft er sich ins Leben zurück, während seine Umgebung ihn weiter für besinnungslos hält. Maugras belauscht die Gespräche an seinem Bett, lässt sein Leben Revue passieren, seine Errungenschaften und Lebenslügen, die Erfolge und Misserfolge – als Verleger, als Ehemann, als Mensch. Die Glocken von Bicêtre sticht unter den vielen Meisterwerken Simenons hervor, durch den Verzicht auf jegliche Spannungselemente und durch die Tatsache, dass Simenon nicht wie üblich elf Tage für die Niederschrift brauchte, sondern ganze zweiundzwanzig.

»Einer der besten Romane Simenons.«
Franz Schuh / Die Zeit, Hamburg

»Jeder Künstler hat seine eigene Brille, durch die er die Welt sieht. Simenons Brille ist aus reinem Glas, sie verzerrt nichts.«Patricia Highsmith

GEORGES SIMENON
Die Glocken von Bicêtre
Originaltitel: Les anneaux de Bicêtre
Roman | Aus dem Französischen von Hansjürgen Wille, Barbara Klau und Mirjam Madlung Grundlegend überarbeitete Übersetzung | Mit einem Nachwort von Hans-Ulrich Treichel
304 Seiten | Hardcover mit Schutzumschlag
€ (D) 22,90 | sFr 29,90 | € (A) 23,50
ISBN 978 3 311 13401 5 | Auch als E-Book
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