Haben wir eigentlich schon … Rechner?

Haben wir eigentlich schon Computer? Der Kampa Verlag stattet sich aus.

Haben wir, wie man dem letzten Beitrag entnehmen konnte.

Und das ging so: Vor einigen Monaten wurde Daniel Kampa höchstselbst bei einem Händler vorstellig. Bei der Eröffnung des Firmenaccounts erkundigte sich die Verkäuferin, in welcher Branche er tätig sei. Nachdem die Dame mit dem Begriff »Buchverlag« zunächst nicht viel anfangen konnte, erklärte ihr der Verleger kurz und prägnant, wie sowas funktioniert: »Wir bedrucken Papier mit Texten. Elektronisch gibt’s die dann aber auch.« Als der Unternehmensgründer schon schwer bepackt in der Tür stand, rief die Verkäuferin ihm noch ein fröhliches »Viel Glück für dein Start-up!« hinterher.

Haben wir eigentlich schon Computer? Der Kampa Verlag stattet sich aus.

Dass wir ein innovatives Produkt verkaufen, kann man schwerlich behaupten. Auch ist das Geschäftsmodell Buchverlag nur bedingt skalierbar. Und, um sich weiterer Klischees aus der Welt der Start-ups zu bedienen: Statt Mate gibt es bei uns leider nur Kaffee und Tee, anstatt zu kickern, gehen wir im nahegelegenen Wald spazieren. Aber das Amt – oder besser schweizerdeutsch: Ämtli – des Feelgood-Managers würden wir schon gerne einführen.

Sei’s drum. Die Rechner sind da, die ersten Texte können schon bald gedruckt werden, und … elektronisch gibt’s die dann ja auch.