Ein Landhaus im Norden Irlands, zwei alte Freunde und die grüne Fee – und plötzlich ist nichts mehr, wie es scheint.

 

Hansjörg Schertenleib, Die grüne Fee»Es gibt Menschen, die mich für einen Sonderling halten«, weiß Arthur Dold, und das liegt nicht nur an seinem aus der Mode gekommenen Beruf: Der Siebzigjährige handelt mit Landkarten, Atlanten und Globen, allesamt Dinge, die in unserer digitalen Zeit verstaubt wirken. In der Schule war er Einzelgänger, bis er einen Bruder im Geiste fand: Christian Aplanalp, aus dem später ein weltberühmter Maler werden sollte. Zum sechzigsten Geburtstag lädt Christian seinen Jugendfreund ein. Es ist ein seltsames Fest – in einem einsamen Landhaus im irischen County Donegal, am Ende der Welt –, Arthur ist der einzige Gast. Unerklärliche Dinge ereignen sich – etwas verschwindet, taucht anderswo wieder auf; mit der Haushälterin Bernadette verbringt Arthur eine Nacht, die ihm später wie ein Traum vorkommt. Arthur zweifelt mehr und mehr an seiner Wahrnehmung, an seinem Verstand. Bis zu dem Abend, an dem die Jugendfreunde beim Absinth zusammensitzen und die »grüne Fee« die Grenze zwischen Wirklichkeit und Traum, Gegenwart und Vergangenheit vollkommen verwischt. Ein Abend, der nicht nur Arthur für immer verändert.

 

HANSJÖRG SCHERTENLEIB
Die grüne Fee
Roman
128 Seiten | Gebunden mit Farbschnitt
€ (D) 16,90 | sFr 21,90 | € (A) 17,40
ISBN 978 3 311 12558 7 | Auch als E-Book
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