»Seine Aufrichtigkeit, sein Mut ließen ihn immer die Wahrheit sehen, die Wahrheit schreiben. Er war ein Gigant.«
Maya Angelou

 

Kaum ein Schriftsteller des 20. Jahrhunderts hat in den vergangenen Jahren eine ähnliche Renaissance erfahren wie James Baldwin. Was vor allem mit der einzigartigen Schönheit seiner Prosa zu tun hat – aber auch damit, dass die Themen, die ihn bereits vor sechzig Jahren umtrieben, noch heute drängend sind. 1924 in ärmlichen Verhältnissen in New York geboren, bekam Baldwin früh zu spüren, dass nicht alle Menschen gleich sind und wandte sich dem Glauben zu. Bald jedoch ging ihm auf, dass er einen Irrweg eingeschlagen hatte – auch durch seine Lektüren. Baldwin wollte Schriftsteller werden, doch im rassistischen New York der vierziger Jahre würde er nicht reüssieren. Er zog nach Frankreich, ließ sein Geburtsland jedoch nie aus dem Blick: In den sechziger Jahren engagierte er sich in der Bürgerrechtsbewegung, zeit seines Lebens setzte er sich für die Rechte von Schwarzen, von Homosexuellen ein – und schrieb flammende, hellsichtige Essays und einige der schönsten Romane des 20. Jahrhunderts.

Die in diesem Band versammelten Gespräche machen auf schmerzliche Weise deutlich,
wie wichtig Baldwins Stimme noch heute im politischen Diskurs ist, aber es geht auch um seine Kindheit, seine »Selbstexilierung«, um Sexualität und Literatur, um seinen nie nachlassenden Optimismus, trotz allem – und um eine Episode im Schweizer Wallis.

JAMES BALDWIN
Ich weiß, wovon ich spreche
Ein Leben in Gesprächen
ca. 192 Seiten | Hardcover mit Schutzumschlag
ca. € (D) 22,– | ca. sFr 30,– | ca. € (A) 22,60
ISBN 978 3 311 14030 6
erscheint am 23. September 2021

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