»Borges spricht als ein freier Geist wie wenige.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Jorge Luis Borges: Lesen ist Denken mit fremdem GehirnEs begann in Buenos Aires, in der Bibliothek seines Vaters, über die Borges einmal sagte, wahrscheinlich habe er nie aus ihr herausgefunden. Nach dem Tod des Vaters trat er eine Stelle in einer städtischen Bibliothek an, »neun Jahre soliden Unglücks«, aber er hatte Zeit zum Lesen – und zum Schreiben von (im Doppelsinn) phantastischen Erzählungen wie Die Bibliothek von Babel. Die vierte Bibliothek seines Lebens war die argentinische Nationalbibliothek, der Borges ab 1955 vorstand. Im selben Jahr erblindete er: »Eine Ironie Gottes, der mir zugleich die Bücher und die Nacht gab.« Die Bücher blieben, und von ihnen erzählte er dem argentinischen Autor Osvaldo Ferrari in dreißig kurzen Gesprächen zwischen 1984 und 1986. So kurz diese Dialoge sind, so reich das Innenleben, das sie offenbaren. Und Borges gewährt nicht nur Einblick in seine geistige Bibliothek, er erzählt von seinem Faible für Dolche und Messer, dass er sich von seiner Blindheit nicht das Reisen verderben lasse und davon, dass er dem Tod ungeduldig entgegensehe. Es entsteht ein Memoir in Fragmenten, reich an farbigen Anekdoten und verblüffenden Details – eine Fundgrube literarischer Perlen.

OSVALDO FERRARI wurde 1948 in Buenos Aires geboren und lebt heute als Dichter und Essayist in Madrid.

 

»Eine Art Summe von Borges’ Leben, bei dem sich die Lust an der Literatur auf verblüffende Weise mit dem Spaß am intellektuellen Slapstick verbindet.«
Rainer Traub / Der Spiegel

 

JORGE LUIS BORGES
Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn
Gespräche mit Osvaldo Ferrari
Originaltitel: En diálogo
Aus dem Spanischen von Gisbert Haefs
320 Seiten | Hardcover mit Schutzumschlag
€ (D) 24,– | CHF 32,50 | € (A) 24,70
ISBN 978 3 311 14002 3 | Auch als E-Book
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