Im zweiten Frühling nach dem Krieg
wird in Berlin weitergekämpft: Kommissar Adler
stellt sich alten und neuen Dämonen.

 

Im Frühjahr 1947 liegt Berlin in Trümmern, und der Winter scheint nicht enden zu wollen. Als aus dem noch halb zugefrorenen Landwehrkanal eine nackte Kinderleiche geborgen wird – das dritte misshandelte und erwürgte Kind innerhalb weniger Monate –, ist Kommissar Hans Adler fassungslos. Hat der Krieg nicht genug Grauen verursacht? Adler, der ohne seinen linken Arm von der Front zurückgekehrt ist und seitdem in einer Laube in Wilmersdorf wohnt, steht bei seinen Ermittlungen vor etlichen Problemen: Niemand kennt die Kinder; wie Hunderte andere müssen sie ihre Eltern im Krieg verloren haben – die überfüllten Flüchtlingsunterkünfte und Kinderheime nach Zeugen zu durchkämmen gleicht einer Nadelsuche im Heuhaufen. Und im Polizeipräsidium herrscht ein Klima des Misstrauens: Der Polizeipräsident scheint aus Moskau gesteuert zu werden, und auch die alten Parteigenossen sind längst wieder da. Eines Nachts wird Adler auch noch von amerikanischen GIs entführt, die sich Informationen von ihm erhoffen. Wem kann Adler noch vertrauen? Wer wird ihm helfen, den brutalen Kindermörder zu stoppen?

 

JÜRGEN TIETZ
Berliner Monster
1947: Kommissar Adlers erster Fall
Kriminalroman
ca. 288 Seiten | Gebunden mit Farbschnitt
ca. € (D) 18,90 | ca. sFr 25,50 | ca. € (A) 19,40
ISBN 978 3 311 12562 4 | Auch als E-Book
erscheint am 22. September 2022

Gern können Sie diesen Titel direkt bei uns vorbestellen.