Illustriert von Nikolaus Heidelbach

»Wenn Sie das Leben kennen, geben
Sie mir doch bitte seine Anschrift.«

 

 

Jules Renard, Nicht so laut, bitte!»Manche Leute sind so langweilig, dass man mit ihnen in fünf Minuten einen ganzen Tag verliert«, notierte Jules Renard in seinem Tagebuch, das als sein literarisches Hauptwerk gilt. 46 Jahre alt ist der Dichter, Schriftsteller und gefürchtete Kritiker der Jahrhundertwende geworden, in seinem kurzen Leben hat er 54 Tagebücher gefüllt: Alltagsbeobachtungen und literarische Miniaturen, Gedankensplitter und Aphorismen, moralische Reflexionen und Naturbeschreibungen, die scheinbar unverbunden nebeneinanderstehen. Mit spitzer Feder schreibt Renard über seine Zeitgenossen und die künstlerisch-literarischen Pariser Kreise, in denen er sich bewegt. Mal witzig, mal melancholisch – immer scharfsinnig. Die geistreichsten Notate hat Nikolaus Heidelbach für diesen Band illustriert.

 

»Ein Meisterwerk.«
Julian Barnes

»Wie sehr bewundere ich Jules Renard. Ich bewundere ihn,
als wenn er schon gestorben wäre. Ich lese ihn wie einen Klassiker.«

André Gide

 

JULES RENARD
Nicht so laut, bitte! Wenn Sie die Wahrheit sagen, schreien Sie immer so.
Vormals unter dem Titel: Ideen, in Tinte getaucht
Mit 30 Illustrationen von Nikolaus Heidelbach
Originaltitel: Journal (1887–1910) (Auszüge)
Aus dem Französischen von Liselotte Ronte
416 Seiten | Gebunden
€ (D) 28,– | sFr 37,– | € (A) 28,80
ISBN 978 3 311 25014 2
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