Eine zeitlose Parabel über die Bedrohung der Natur
und die Liebe zum Lesen.

 

Seit dem Tod seiner Frau lebt Antonio José Bolívar Proaño allein in einer Hütte im Regenwald des Amazonas. Zweimal im Jahr steht der Alte am Bootssteg der winzigen Siedlung El Idilio und erwartet die Ankunft seines Freundes Rubicundo Loachamín, der ihn mit neuen Liebesromanen versorgt. Traurig sollen sie sein, mit viel Liebeskummer, aber auch ein Happy End haben. Lesend vertreibt Antonio sich die Zeit im Dschungel, den er dank seiner Freundschaft mit den Shuar wie kein anderer kennt. Als eines Tages die schrecklich zugerichtete Leiche eines Engländers aufgefunden wird, begreift nur Antonio, dass nicht die Ureinwohner den Mann getötet haben, sondern ein Ozelotweibchen, dessen Junge er umgebracht hat. Um weitere Opfer zu verhindern, zwingt man Antonio, Jagd auf das Tier zu machen. Ein dramatischer Kampf zwischen Mensch und Natur beginnt.

 

»Luis Sepúlveda berührt uns Leser, indem er seine Figuren mit seinem unvergleichlichen
Humor zeichnet und dann wieder in dramatische Situationen verwickelt.«
Tobias Wenzel / SR 2

 

LUIS SEPÚLVEDA
Der Alte, der Liebesromane las
Originaltitel: Un viejo que leía novelas de amor | Roman
Aus dem chilenischen Spanisch von Mayela Gerhardt
144 Seiten | Taschenbuch
€ (D) 12,– | sFr 16,50 | € (A) 12,30
ISBN 978 3 311 15050 3 | Auch als E-Book
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