Ein alter Fall. Und Manz, Kriminaldirektor a. D., kann nicht anders: Der Rentner wird wieder zum Ermittler. Auch in eigener Sache.

 

WittekindtKriminaldirektor a. D. Manz hat sich behaglich eingerichtet in seinem Ruhestand im Dresdner Umland. Er rudert auf der Elbe, kümmert sich um seine Enkelkinder. Doch dann reißt ihn ein Brief der Staatsanwaltschaft Berlin aus seinem Alltag: Manz soll vor Gericht aussagen. Es geht um einen Mord im Jahr 1990, seinen letzten Fall in Berlin, den er nicht mehr abschließen konnte, weil er nach Dresden versetzt wurde. Jetzt, fast dreißig Jahre später, scheint der Mörder gefunden. Während Manz alte Akten, Fotos, Protokolle sichtet, geschieht, was er nie wollte: Er versinkt in der Vergangenheit. Auch Vera erscheint vor seinem inneren Auge, die Kollegin, mit der er damals zusammengearbeitet hat und die kurz darauf plötzlich verstarb. Haben sie bei ihren Ermittlungen einen Fehler gemacht? Beim Prozess in Berlin muss Manz feststellen, dass etwas gründlich schiefläuft. Steht ein Unschuldiger vor Gericht? Die Aufklärung des Falles verschränkt sich untrennbar mit Manz’ Blick in seine Vergangenheit, der Auseinandersetzung mit seinem Berufsleben, seiner Ehe, sich selbst. So steht am Ende auch Manz vor Gericht. Nur ist in diesem Fall er selbst der Richter.

MATTHIAS WITTEKINDT
Vor Gericht
Ein alter Fall von Kriminaldirektor a. D. Manz Kriminalroman
320 Seiten | Gebunden mit Farbschnitt
€ (D) 19,90 | sFr 26,90 | € (A) 20,50
ISBN 978 3 311 12537 2 | Auch als E-Book
lieferbar

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