Wenn die Tiere Trauer tragen:
von A wie Affe bis Z wie Ziesel.

 

Wer Krokodilstränen weint, so die Redewendung, der macht seinem Gegenüber etwas vor. Die hier von Nikolaus Heidelbach festgehaltenen Tiere hingegen empfinden echte Trauer, tragen sogar einen Trauerschleier. Ob Floh oder Elefant, Tintenfisch oder Tapir, Dackel oder Bonobo – der Kummer ist groß. Worüber sie trauern, bleibt allerdings ganz unserer Interpretation überlassen. Ist es die Lage der Welt? Ihr eigenes verpfuschtes Leben? Hat es etwas zu tun mit einer gänzlich wunderlichen Spezies – dem Menschen?
Übrigens: Krokodilstränen gibt es wirklich. Die Reptilien weinen immer, wenn sie fressen, was allerdings kein Zeichen von Trauer ist, sondern lediglich auf den erhöhten Druck auf die Tränendrüsen zurückgeht.

 

»Diesem Mann gebührt eine Sonderstellung
unter den deutschen Illustratoren.«

Berliner Zeitung

»Nikolaus Heidelbach dirigiert die Details, und das
Ungeheuerlichste passiert in unserem Kopf.«

Die Zeit

 

NIKOLAUS HEIDELBACH
Trauernde Tiere
Mit vierzig Zeichnungen
ca. 48 Seiten | Gebunden | 23,1 x 17,0 cm
durchgehend vierfarbig
ca. € (D) 18,– | ca. sFr 24,50 | ca. € (A) 18,50
ISBN 978 3 311 25015 9
erscheint am 13. Oktober 2022

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