Ein alter Schlossgeist in der Sinnkrise:
Die neuen Eigentümer denken nicht mal daran, sich
erschrecken zu lassen.

Oscar Wilde: Das Gespenst von Canterville

Das Gespenst von Canterville nimmt seine Pflichten sehr ernst: Schlossbewohnern und Gästen muss zuweilen der Schlaf geraubt werden. Wozu trägt man sonst die schweren Ketten? Die Opfer müssen ja nicht gleich, wie einst Lady Stutfield, den Verstand verlieren. Als der amerikanische Gesandte Mr. Otis das englische Anwesen kauft und mit Frau und Töchtern einzieht, ist der Schlossgeist not amused. Und es kommt noch schlimmer: Der unerschütterliche Materialismus und die Respektlosigkeit der Yankees stürzen ihn in eine veritable Sinnkrise. Was tun, wenn man mit ganzer Kraft und in bewährter Qualität spukt, aber nur Gelächter erntet? Oder, noch schlimmer, von zwei vorlauten Mädchen mit Kissen beworfen wird? Noch nie, kein einziges Mal in seiner dreihundert Jahre langen Karriere, hat man das Gespenst derart beleidigt …

OSCAR WILDE
Das Gespenst von Canterville
Originaltitel: The Canterville Ghost
Aus dem Englischen von Franz Blei
Gatsby | Geisterhand
ca. 96 Seiten | Pappband mit Prägung | 11,8 x 18,5 cm
ca. € (D) 15,– | ca. sFr 20,50 | ca. € (A) 15,40
ISBN 978 3 311 27003 4 | Auch als E-Book
erscheint am 1. Oktober 2019

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