»Er fragte sich, ob es überhaupt möglich war, in dieser Stadt die Augen zu schließen …«

Sonja M. Schultz: Hundesohn

Eine Provinzkneipe irgendwo in Norddeutschland. Herbert – genannt Hawk – sitzt beim dritten Bier, als sein roter Alfa Romeo in Flammen aufgeht, das Einzige, was ihm aus seinem früheren Leben geblieben ist. Nach Jahren im Knast und einer gescheiterten Liebe zu Lu, Königin der Hafenkneipe ›Les fleurs du mal‹, hatte er dem verteufelten Hamburger Kiez den Rücken gekehrt. Endlich eine trittsichere Existenz ohne krumme Touren, endlich raus aus dem Milieu – und bloß keine Gefühle mehr. Doch irgendjemand ist ihm jetzt auf den Fersen. Nur wer? Während Hawks Suche nach seinem Verfolger immer blindwütiger wird, holen ihn die eigenen Abgründe ein.
Virtuos und kraftvoll erzählt Sonja M. Schultz in Hundesohn eine Milieugeschichte von der Nachkriegszeit bis Ende der 1980er Jahre und entwirft ein Drama um vererbte Wut, Schuld und den Wunsch, die eigene Herkunft hinter sich zu lassen.

SONJA M. SCHULTZ
Hundesohn
Roman
320 Seiten | Hardcover mit Schutzumschlag
€ (D) 22,– | sFr 30,– | € (A) 22,60
ISBN 978 3 311 10013 3 | Auch als E-Book
lieferbar

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