Mit einem Vor- und einem Nachwort von Sheila Heti
»Wenn mit unserer Hilfe Bücher stärker würden, reicher und vielfältiger, wäre das ein erreichenswertes Ende.«

 

Anders als der Titel vermuten lässt, ist der einzige Rat, den Virginia Woolf hier gibt, der, keine Ratschläge zu geben. Ihr Essay über das Lesen ist heute noch so aktuell wie bei seinem Erscheinen vor knapp hundert Jahren. Die Autorin bietet keine Anleitung, sondern lädt dazu ein, das »Chaos« im eigenen Bücherregal, in Bibliotheken und Buchhandlungen neugierig zu erkunden. Wie gelingt es, in dieser Büchermenge nicht zu versinken? Wieso lässt man sich besser keine Lektüre vorschreiben? Und warum sollten Lesende sich zu Komplizen der Schreibenden machen, wenn sie ein Buch zur Hand nehmen? Virginia Woolfs Leser*innen verschlingen Klassiker oder Vergessenes, Lyrik oder Dramen, vor allem aber: Sie lesen eigenständig und widerständig. Virginia Woolfs Essay ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Kraft des geschriebenen und gelesenen Wortes, Vor- und Nachwort von Sheila Heti unterstreichen seine Aktualität.

 

»Gott, der in seinem Himmel festsitzt, beneidet die menschlichen Leser*innen –
denn während sein Himmel ein Ort ist, führen Bücher an unzählige Orte.
Den Leser*innen wird es nicht langweilig wie Gott.«
Sheila Heti

 

VIRGINIA WOOLF
Wie sollte man ein Buch lesen?
Originaltitel: How Should One Read a Book?
Aus dem Englischen von Antje Rávik Strubel
Mit einem Vor- und einem Nachwort von Sheila Heti
112 Seiten | Taschenbuch
€ (D) 10,– | sFr 13,90 | € (A) 10,30
ISBN 978 3 311 15045 9 | Auch als E-Book
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