Beschreibung
Der Nachricht von der Sichtung eines äußerst seltenen Blauwangenspints folgend, reist die Hobby-Ornithologin und Journalistin Eva aus der Stadt auf die Insel. Dort trifft sie auf Holly: Die berühmte ehemalige Schauspielerin lebt hier allein und hat den Vogel erstmals beobachtet. Holly redet pausenlos, auch über die intimsten Themen, isst mit den Händen und zeigt beim Lachen schamlos ihr Zäpfchen. Eva kommt kaum zu Wort. Sie spricht ohnehin wenig und selten aus, was sie denkt. Die schöne, irgendwie obszöne Holly mit ihren Männergeschichten und dem unendlichen Selbstbewusstsein weckt in Eva Begehren, Eifersucht, Ekel, Bewunderung, Hass. In nur sieben Tagen auf der grünen Insel, sieben Tagen mit Holly, geht in Eva eine unheimliche Veränderung vor. Sie hat die Reise angetreten, weil sie einen Vogel suchte. Gefunden hat sie so viel mehr. Doch zu welchem Preis?






Pressestimmen
»Diese Autorin wird man sich merken müssen. Denn Holly ist ein raffiniertes und hochspannendes Debüt.« Tobias Wenzel / WDR
»Man könnte Holly mit Ian McEwans Saturday vergleichen, der wohl genauesten Beobachtung von Details in der Literaturgeschichte. Maisku Myllymäki erschafft prägnante Prosa mit hypnotischer Wirkung.« Kauppalehti, Helsinki
»Scharfsinnige psychologische Einblicke und ein erfrischender Stil.« Helsingin Sanomat, Helsinki
»Dieser gleichzeitig klassisch wie innovativ erzählte Roman ist vor allem eins: die innere Emanzipationsgeschichte einer jungen Frau.« Karsten Redmann / kulturtipp
»Wer ein Buch sucht, in dem man mindestens so viel zwischen den Zeilen liest wie in der Geschichte selbst, muss Holly unbedingt haben. Es ist wirklich großartige Erzählkunst, was [. . .] Myllymäki mit ihrem Debüt hier vorlegt.« Silja Korn/ Instagram @buchselig