Beschreibung
1954 auf San Piedro, eine Fünftausend-Seelen-Insel vor der nördlichen Westküste der USA. Der Gerichtssaal ist voll: Auf der Anklagebank sitzt – aufrecht, stolz, beinahe unbeteiligt – Kabuo Miyamoto in weißem Hemd und Bügelfaltenhose. Der Fischer, Sohn japanischer Einwanderer, ist des Mordes angeklagt, des Mordes an seinem ehemaligen Schulfreund Carl Heine, ebenfalls Fischer, der mit einer Kopfwunde und in den eigenen Netzen verfangen aus dem Pazifik geborgen wurde. Hat Kabuo wegen eines jahrealten Streits zwischen den Familien Rache geübt? Oder wird er zum Opfer der anti-japanischen Ressentiments, die in den USA seit Pearl Harbour verstärkt grassieren? Ishmael Chambers berichtet über den Prozess und will der Wahrheit auf den Grund gehen. Doch auch der Reporter ist nicht unvoreingenommen: Mit der Frau des Angeklagten verbindet ihn eine alte Liebesgeschichte.






Pressestimmen
»Mit atmosphärischem Gespür, mit menschlichem Einfühlungsvermögen und eminenter Detailkenntnis.« Eberhard Falcke / Deutschlandfunk
»Fesselnd … Ein makellos geschriebener Debütroman.« New York Times
»Ein Roman über die Conditio Humana, der Zärtlichkeit und Spannung wunderbar miteinander verbindet.« The Times, London