Hansjörg Schertenleib

Schule der Winde

Roman

208 Seiten | Gebunden

€ (D) 22,– | sFr 30,– | € (A) 22,70

ISBN 978 3 311 10051 5

Lieferbar | Bestellen

Auch als E-Book erhältlich

Leseprobe

Coverdownload 1

Beschreibung

Ein vierzigjähriger Mann wandert in den kargen Nordwesten der Republik Irland aus. Das windumtoste ehemalige Schulhaus aus dem Jahr 1894, das er gekauft hat, stellt sich als Gravitationszentrum der spärlich besiedelten Gegend heraus, sind dort doch nahezu alle Nachbarn zur Schule gegangen. Bald glaubt er, die ehemaligen Schülerinnen und Schüler erzählen zu hören, vereint ihre Stimmen zum Chor der Ungehörten und taucht tief ein in die leidvolle und mythenreiche Geschichte des Landes. Er spielt mit im Fußballclub, lernt verschrobene Farmer kennen, mit denen er Torf sticht und trinkt, freundet sich mit einem Einzelgänger und Carrommeister an, der wie er alleine in den Hügeln Donegals lebt, und bekommt doch jeden Tag vor Augen geführt, dass er hier am Rande Europas tatsächlich in der Fremde gelandet ist. So irritiert wie amüsiert lauscht er den Gesprächen in den Pubs, Oasen der Gemütlichkeit, die weit versprengt in der menschenverlorenen, verregneten Gegend liegen, beobachtet Vögel und Schafe, erlebt Macht und Schönheit des Atlantiks, verliebt sich in die Geigerin einer Folkband und staunt über das Schauspiel, das ihm die gewaltige Natur vorführt – ob er sich dafür nun interessiert oder nicht.

Zusätzliche Informationen

Größe11,50 × 18,50 cm

Pressestimmen

»Ein großer Stilist und meisterhafter Erzähler.« Irish Times, Dublin

»Dieser Roman ist ein Akt der Befreiung – und wird [...] zu einem großen, vielstimmigen Fest des Erzählens.« Hansruedi Kugler / Luzerner Zeitung

»Dieses kluge Buch ist Balsam.« Gallus Freitomic / Literaturblatt

»Schertenleib gelingt mit Schule der Winde ein ruhiges und poetisches Buch, das der Seele Irlands gekonnt nachspürt.« Marius Müller / ekz-Informationsdien

»Ein sehr kluges, besonderes und fast schon poetisches Buch, auf das es sich einzulassen lohnt. Sehr empfehlenswert.« Theresa Schaffer / medienprofile