Beschreibung
Seine Erzählungen gehören zum Faszinierendsten, was Jorge Luis Borges geschrieben hat. Mit Universalgeschichte der Niedertracht betrat der Erzähler Borges 1935 die literarische Bühne, Fiktionen und Das Aleph festigten seinen Ruhm. Heute ist kein Leser*innenleben denkbar ohne Die Bibliothek von Babel. Geschichten über Mörder, Betrüger, Piraten, Hochstapler oder Messerstecher stehen psychologischen Studien, phantastischen Erfindungen und literarischen Kabinettstücken von einmaliger Dichte und Farbkraft gegenüber. Realität und Fiktion fließen ineinander, mit präziser Sprache und philosophischer Tiefe erschafft Borges Labyrinthe aus Spiegeln und endlosen Verweisen. Seine Erzählungen öffnen Türen zu paradoxen Welten, in denen sich das Universum in einem Punkt, ein Leben in einem einzigen Gedanken oder ein ganzes Schicksal in einer Entscheidung verdichtet.






Pressestimmen
»Einer der außergewöhnlichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.« The New York Times
»Handy weg und mal aus ganz großer Distanz über unser Leben im Netz nachdenken mit den Erzählungen von Jorge Luis Borges. Ein Abenteuerspielplatz fürs Gehirn.« Marie Schmidt / Süddeutsche Zeitung
»Eine kleine Sensation, nicht nur für Fans.« Hernán D. Caro / FAS
»Borges lesen heißt, das Lesen neu zu entdecken!« Tobias Sedlmaier / Neue Zürcher Zeitung
»Jorge Luis Borges ist der bedeutendste spanischsprachige Schriftsteller seit Cervantes … Dass ihm der Nobelpreis vorenthalten wurde, ist ebenso schlimm wie im Fall von Joyce, Proust und Kafka.« Mario Vargas Llosa
»Der wohl einflussreichste lateinamerikanische Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.« The Washington Post
»Was würden wir unserem jüngeren Ich sagen, wenn wir ihm zufällig auf einer Parkbank begegneten? Ein neuer Band enthält alle von Jorge Luis Borges autorisierten Erzählungen.« Jobst Welge / FAZ
»Nach der Lektüre aller Erzählungen von Borges geht man magisch bereichert und neugieriger durch die Welt.« Tobias Wenzel / SR Kultur
»Wenn wir vom argentinischen Autor Jorge Luis Borges sprechen, ist kein Superlativ zu hoch gegriffen. Lesen Sie ihn, oder lesen Sie ihn wieder! Hauptsache Sie lesen den unvergleichlichen Borges!« Maximilian Mengeringhaus / Deutschlandfunk
»Mit der Frage, was Fiktion oder Traum ist und was die Wirklichkeit und ob man beides überhaupt voneinander trennen muss, spielt Borges gekonnt und selbstironisch. […] Hier also die deutliche Empfehlung, Borges zu lesen und wieder zu lesen.« Marlene Marek / Philtrat