Felicitas Geduhn

Das vorletzte Haus am Fluss

Roman

320 Seiten | E-Book

€ (D) 18,99 | sFr 26,– | € (A) 18,99

ISBN 978-3-311-70687-8

lieferbar

Auch gebunden erhältlich

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Beschreibung

Just ist weg, und dafür sitzt jetzt ein Storch auf Sunas Dach. Was macht man mit einem Storch auf dem Dach? Suna hofft auf Rat von ihrem Vater Andreas, doch als sie ihn zu erreichen versucht, erfährt sie von ihrer Mutter, dass auch er verschwunden ist. Seit Wochen schon, still und leise. In der Stadtwohnung hält Suna es ohne Just sowieso nicht aus, also fährt sie in ihr Elternhaus raus aufs Land, wo ihre Mutter Conny sich hinter ihrer Nähmaschine unter Stoffbergen vergräbt und immer weiternäht und weiterschweigt. Conny ist selbst in diesem Haus aufgewachsen, damals vor der Wende, als alles irgendwie noch ganz anders und alles irgendwie genauso war wie jetzt. In Sunas Kinderzimmer hat bereits Conny ihre Kindheitsträume geträumt, im Acker hinterm Haus hat sie sie begraben. Zum ersten Mal seit Jahren leben Suna und Conny nun wieder unter einem Dach, könnten einander jedoch kaum ferner sein. Und Andreas fehlt.

Pressestimmen

»Generell zeichnet sich Das vorletzte Haus am Fluss durch die Stärke der Autorin aus, langsam, aber sehr fließend und atmosphärisch dicht zu erzählen und dabei stets am richtigen Ort Leerstellen zu lassen. […] Dieser Roman ist in bestem Sinne unaufgeregt und ich mochte ihn wirklich sehr.« Ines Daniels / letteratura Blog

»Beim Lesen entsteht eine Sogwirkung. Häppchenweise werden Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben und abgeglichen. Tragik und Freude sind ganz nah beieinander. Man fühlt jedes Wort, jeden Satz und ahnt deshalb, dass da noch ein großes Geheimnis ist, das an die Oberfläche drängt.« Christine Gemmecker

»Felicitas Geduhn hat mit Das vorletzte Haus am Fluss über Herkunft und familiäres Schweigen, über genutzte und ungenutzte Lebenswege, über Festhalten und Loslassen geschrieben […]. Sehr gern gelesen!« Stephanie Schaefers / Instagram @textwerkbremen

»Fein verhandelt Felicitas Geduhn den Drang nach Aufbruch und Selbstermächtigung, Liebe, Freundschaft, Verlust, Scham und Schmerz, den Neuanfang und das, was uns Orientierung gibt.« Eva-Marie Mallmann / Instagram @rockchickdeluxe

»Eine großer, berührender Roman, der seine großen Momente in zwischenmenschlichen Beziehungen und dem Unausgesprochenen findet. Eine ganz große Empfehlung von mir.« Instagram @anja._liest

»Geduhns poetische Sprache trägt die vielschichtige Ausgestaltung der Erzählung mühelos. Etwas Schwebendes haftet den einzelnen Szenen an […]. Liebevoll gezeichnet sind auch die zahlreichen Nebenfiguren. Ihnen verdankt der Roman ein hohes Maß an menschlicher Wärme.« Britta Röder / Instagram @xlcoffeequeen


»[Geduhn] schafft es, eine ganz besondere Spannung zu erzeugen. Ihre Geschichte ist nicht nur erzählt, sondern erreicht für mich eine unglaubliche Tiefe, die auch durch die fein gearbeitete Sprache entsteht.« Marina Büttner / Instagram @marina.literaturleuchtet