Margot Mühlfellner wurde mit dem Fine Crime Newcomer Award 2026 geehrt. Die Auszeichnung »würdigt die Leistung eines Neulings auf dem Gebiet der Kriminalliteratur, der aber bereits erste Erfolge erzielen konnte«, und wird an österreichische Autor*innen vergeben. Der Preis ist mit eintausend Euro dotiert. In der Jury saßen Martina Steidl (Radiojournalistin und Podcasterin), Thomas Raab (Fine Crime Award Gewinner 2025 und Bestsellerautor), Frank Preitler (Schriftsteller und Buch-Blogger), Marianne Fischer-Ringhofer (Leiterin des Kulturresort der Kleinen Zeitung), Boris Miedl (Stellvertretende Leiter der Stadtbibliothek Graz) und Stefan Köchel (Philosoph und Kurator des Universitätsmuseum Hans Gross Kriminalmuseum).
Herzlichen Glückwunsch!
Autor: verlag
Glauser 2026 für Anne Freytags »Blaues Wunder«
Was für eine tolle Nachricht: Anne Freytag gewinnt mit »Blaues Wunder« den GLAUSER-Preis in der Kategorie »Roman«! Wir gratulieren Anne Freytag herzlich und freuen uns mit!
Die Auszeichnung wurde am Samstag, den 9. Mai 2026, in einer großen Gala im Rahmen der CRIMINALE in Salzburg verliehen.
Bloody Cover 2026: Platz 2 für Alex Lépic!
Die »Ehrenwerte Gesellschaft München« nominierte in Zusammenarbeit mit dem Syndikat, dem Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur, und dem »krimi-forum« aus über sechshundert Neuerscheinungen des Jahres 2025 zwölf Finalist*innen für das Bloody Cover 2026 aus. Mit Christof Weigolds Der deutsche Tycoon und Alex Lépics Lacroix und der Auftragsmord im TGV standen gleich zwei Kampa-Krimis auf der Shortlist. Anschließend haben Krimibegeisterte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz daraus das Bloody Cover 2026 gewählt.
Alex Lépic hat es aufs Treppchen geschafft: Das von unserer Grafikerin Lara Flues gestaltete Cover mit einer Illustration von Giordano Poloni erreichte Platz 2. Die Preisverleihung fand am 07.05.26 anlässlich der Criminale in der Stadtbücherei Salzburg statt.
Erster Usedomer Übersetzerpreis geht an Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein
Die Usedomer Literaturtage wollen grenzübergreifender werden: Seit der Ausgabe 2026 wird neben dem Usedomer Literaturpreis neu auch der Usedomer Übersetzerpreis verliehen. Dieser soll »die beste, interessanteste und wesentlichste Übersetzung eines Prosawerks aus einer Fremdsprache ins Deutsche« würdigen und ist mit 3.000 Euro dotiert.
Und für die Premiere dürfen wir uns sogleich mit unseren Übersetzer:innen Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein freuen! Ausgezeichnet wurden sie am 16. April in Usedom für ihre Übersetzung des polnischen Klassikers »Die Puppe« von Bolesław Prus. Herzliche Gratulation!
Die Jury zeigt sich begeistert: »Die meisterliche Übertragung von Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein dieses monumentalen Werks der polnischen Sprache von Boleslaw Prus setzt neue Maßstäbe in der Übersetzungskunst und erinnert uns an die nie nachlassende Kraft der literarischen Klassik, die in dieser erstklassigen Neuübersetzung neue ungeahnte Facetten zeigt, mit neuen Bedeutungen und Aktualitäten glänzt und gleichzeitig die polnische Geschichte den deutschen Leserinnen und Lesern näherbringt.«
»Louma – Familie ist kein Kinderspiel« am 25. März 2026 in der ARD
Als Louma viel zu jung stirbt, hinterlässt sie vier Kinder von zwei Vätern. Tristan und Mo sind wie Feuer und Wasser, doch damit die Geschwister nicht auseinandergerissen werden, ziehen die ungleichen Väter zusammen …
Christian Schnalkes Roman Louma ist 2021 bei Oktopus und 2023 als Kampa Pocket erschienen. Die Romanverfilmung Louma – Familie ist kein Kinderspiel läuft am 25. März 2026 um 20:15 Uhr in der ARD und ab dem 18.03.2026 online first in der ARD-Mediathek.
Louma wird gespielt von Marie Nasemann, ihre beiden Männer von Trystan Pütter und Timur Işık. Christian Schnalke schrieb das Drehbuch, Regie führte Mark Monheim, die Kamera übernahm Markus Schott.
© Martin Valentin Menke
Anne Freytag – nominiert für den Glauser-Preis 2026 in der Kategorie »Roman«
Wir freuen uns sehr, dass Anne Freytag mit Blaues Wunder für den Glauser-Preis 2026 in der Kategorie »Roman« nominiert ist!
Aus der Begründung der Jury: »Mit sprachlicher Sensibilität und psychologischer Genauigkeit erzählt dieser Roman von zwischenmenschlichen Dynamiken, die nicht am großen Knall zerbrechen, sondern an feinen Rissen. Er zeigt, dass Spannung auch aus Stille entstehen kann. Und dass Literatur dort am stärksten ist, wo sie uns mit unseren eigenen Gefühlen konfrontiert, ohne sie zu erklären. […] Ein Leseerlebnis, das lange nachhallt.«
Der Preis ist mit fünftausend Euro dotiert. Die* der Preisträger*in wird am Samstag, 9. Mai 2026, im Rahmen der CRIMINALE in Salzburg verkündet.
Der Lincoln Lawyer hinter Gittern – Start der vierten Staffel
Heute startet die vierte Staffel der Netflix-Serie The Lincoln Lawyer auf Netflix. Der charismatische Strafverteidiger Michael »Mickey« Haller (Manuel García-Rulfo) steht nicht vor Gericht, um einen Mandanten zu verteidigen – er wird selbst des Mordes angeklagt, nachdem im Kofferraum seines Lincoln eine Leiche gefunden wurde.
Die vierte Staffel basiert auf Michael Connellys sechstem Mickey-Haller-Roman The Law of Innocence, der am 17. März 2026 unter dem Titel Der Lincoln Lawyer hinter Gittern als deutschsprachige Erstausgabe bei Kampa erscheint.
Die Übersetzungen des siebten Falls Resurrection Walk und des achten Falls The Proving Ground sind im Kampa Verlag in Vorbereitung. Die fünfte Staffel der Netflix-Serie ist bereits angekündigt.
Ursula Krechel erhält den Georg-Büchner-Preis 2025!
Darüber freuen wir uns – gemeinsam mit dem Jung und Jung Verlag – riesig und gratulieren der Autorin von Herzen.
Die Jury begründet ihre Wahl folgendermaßen:
»Den Georg-Büchner-Preis 2025 erhält die Schriftstellerin Ursula Krechel. Mit ihr zeichnet die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung eine Autorin aus, die in ihren Gedichten, Theaterstücken, Hörspielen, Romanen und Essays den Verheerungen der deutschen Geschichte und Verhärtungen der Gegenwart die Kraft ihrer Literatur entgegensetzt. […]. Ursula Krechels Werk regt Leserinnen und Leser an, die Spuren der Vergangenheit im Alltag der Gegenwart aufzufinden und das Hier und Jetzt der deutschen Gesellschaft nicht hinzunehmen, wie es ist.«
Hier lesen Sie die vollständige Begründung der Jury.
Im Kampa Verlag sind Shanghai fern von wo sowie der mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Roman Landgericht als Kampa Pockets erhältlich. Weitere Werke von Ursula Krechel, darunter Geisterbahn und Der Übergriff, sind bei Jung und Jung erschienen und lieferbar.
Deutscher Krimipreis für Matthias Wittekindt (2. Platz)

Zwischen den Jahren erreichten uns wunderbare Nachrichten: Matthias Wittekindt gewinnt mit seinem Kriminalroman Hinterm Deich den zweiten Platz des Deutschen Krimipreises!
Joachim Feldmann als Teil der Jury lobt: »Bemerkenswert ist (…) die Virtuosität, mit der Matthias Wittekindt, studierter Architekt, Dramatiker und Verfasser eines guten Dutzends hochgelobter Kriminalromane, die [Erzähl-] Techniken anwendet. Womit noch nichts zu der Art und Weise gesagt ist, wie er seine Dialoge konstruiert. Denn Figuren so reden zu lassen, dass es alltäglich und außergewöhnlich zugleich klingt, zeugt von großem Können. Aber mit narrativer Kunstfertigkeit allein ist es nicht getan. Wittekindt versteht sich auf vielschichtige Plots, weit entfernt von der genreüblichen Frage nach dem ‚Wer-war-es?‘. Zumal diese nicht immer eindeutig zu beantworten ist.«
Wir freuen uns sehr und gratulieren Matthias Wittekindt herzlich zu dieser schönen Auszeichnung.
Karl-Dedecius-Preis 2024 für Lothar Quinkenstein
Wir gratulieren unserem Übersetzer Lothar Quinkenstein zum Karl-Dedecius-Preis 2024. Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Übersetzerin Urszula Poprawska. Die Preisträger*innen wurden für ihre herausragende übersetzerische Leistung und ihr Engagement für den deutsch-polnischen Kulturdialog gewürdigt.
»Lothar Quinkenstein ist Übersetzer mit Leib und Seele; er zelebriert die Sprache und gibt sich niemals mit schnellen Ergebnissen zufrieden«, heißt es in der Begründung. Zu den Arbeiten von Quinkenstein gehört u. a. das Werk von Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk; Poprawska hat u. a. deutschsprachige Autoren wie Daniel Kehlmann und Uwe Timm übersetzt.
Der Karl-Dedecius-Preis wird seit 2003 alle zwei Jahre an jeweils zwei Übersetzer*innen vergeben. Die Verleihung der mit insgesamt 20 000 Euro dotierten Auszeichnung findet am 24. Mai 2024 in Darmstadt statt.