Beschreibung
Josef Schwejk, Hundefänger aus Prag, ist von offizieller Stelle für schwachsinnig erklärt worden und meldet sich dennoch freiwillig zum Dienst in der österreichisch-ungarischen Armee. Er hält sich ans Gesetz, unterwirft sich jeder Autorität und bleibt selbst im Kriegszustand ruhig. Ein Glücksfall fürs Militär – würde sich Schwejk mit seiner ausgereiften Tollpatschigkeit nicht dauernd selbst in heikle Situationen manövrieren: Etwa, indem er in Gefangenschaft seiner eigenen Armee gerät. Retten kann sich der Soldat nur mit seinem scheinbar unerschöpflichen Fundus an Anekdoten und Witzen, die er im richtigen Moment so unverblümt und charmant vorträgt, dass er noch jedes Mal davonkommt.
Eine bissige, fragmentarische Erzählung, die die Schrecken des Ersten Weltkriegs und die grausamen Absurditäten des dynastischen und des militärischen Systems auf humorvolle Art anprangert. Um es mit Kurt Tucholsky zu sagen: Der liebenswürdige Soldat Schwejk »haut die gesamte österreichische Monarchie übers Ohr«.






Pressestimmen
»Dieser brave Soldat Schwejk, der mitten in den Gräueln des Weltkrieges, im schrägen und horizontalen Regen der Granaten seelenruhig seine Pfeife stopft, ein stilles Lächeln um den klugen Mund – dieser brave Soldat verdient die Palme vor allen Kriegsgegnern.« Max Brod
»Man hat Jaroslav Hašek den ›anarchischen, lachenden Bruder Kafkas‹ genannt.« WDR