Len Deighton

Berliner Spiel

Originaltitel: Berlin Game | Kriminalroman

Titel der deutschen Erstausgabe: Brahms Vier

Übersetzt von Hedda Pänke
Nachwort von Paul Ingendaay

384 Seiten | E-Book

€ (D) 14,99 | sFr 22,– | € (A) 14,99

ISBN 978-3-311-70659-5

lieferbar

Auch als Broschur erhältlich

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Beschreibung

Ostberlin in den frühen achtziger Jahren; der Kalte Krieg ist in vollem Gange. »Brahms vier«, ein Topinformant des britischen Auslandsgeheimdiensts, was Wirtschaftsgeheimnisse der DDR angeht, beantragt, möglichst schnell aus seinem Einsatzgebiet evakuiert zu werden. Der KGB ist ihm auf den Fersen, und er ist überzeugt: In den eigenen Reihen, beim SIS, sitzt ein Maulwurf. Vor zwanzig Jahren hat »Brahms vier« Bernard Samson in Weimar das Leben gerettet, jetzt hat der Agent mittleren Alters, der seine Arbeitszeit inzwischen hauptsächlich hinter einem Londoner Schreibtisch verbringt, langsam einen Bauch ansetzt und seiner Frau, die auch beim Geheimdienst ist, dabei zusieht, wie sie Karriere macht, die Chance, sich zu revanchieren. Er reist nach Ostdeutschland, um »Brahms vier« die Flucht zu ermöglichen, und muss bald schmerzlich feststellen, dass der Verdacht seines Kollegen nicht unbegründet ist. Und der Maulwurf steht Samson näher, als er es für möglich gehalten hätte.

Pressestimmen

»Len Deighton ist den anderen Autoren dieses Genres so weit voraus, dass sie nicht einmal in Sichtweite sind.« The Sunday Times, London

»Len Deighton ist der Flaubert unter den zeitgenössischen Thrillerautoren.« The Times, London

»Scharfsinnig, geistreich und zynisch.« The Observer, London

»Faszinierender und komplexer können Spionageromane gar nicht sein.« The Times, London

»Berliner Spiel [. . .] überzeugt nicht nur mit Kenntnis von Stadtdetails in Ost und West, sondern auch mit Beobachtungen über die Eingeborenen.« Matthias Heine / Welt

»Len Deighton [. . .] besticht im ersten Teil seiner Game- Poker- und Match-Trilogie [. . .] weniger mit Thriller-Action, als mit seinem ganz eigenen Mix aus lakonischen Dialogen und trockenem Zynismus. Längst sind Deightons Spionageromane moderne Klassiker.« Nils Heuner / Kulturnews

»Das ›Berliner Spiel‹ hat mir von der ersten bis zur letzten Seite Freude bereitet, es ist auch eine spannende Lektüre mit fundiert recherchiertem historischem Hintergrund.« Stefan Schweizer / kriminetz.de