Im Herbst 2018 ist mit Hinter den drei Kiefern der erste Roman von Louise Penny im Kampa Verlag erschienen. Über fünf Jahre später, im März 2024, kam »Kanadas unbestrittene Krimikönigin« (FAZ) erstmals für eine Lesereise nach Deutschland – und hatte ein straffes Programm:
Sonntagabend, 17. März, hat die Bestsellerautorin auf der lit.Cologne gelesen: im ausverkauften Klaus-von-Bismarck-Saal im WDR Funkhaus vor über 650 begeisterten Fans. Moderiert hat die Literaturwissenschaftlerin Angela Spizig, aus dem aktuellsten Roman Ein sicheres Zuhause – der 18. Fall für Armand Gamache! – gelesen hat Gerd Köster.
Am Montag hat Louise Penny für eine Signierstunde die Buchhandlung Heymann am Eppendorfer Baum in Hamburg besucht; am Dienstag, 19. März, war sie im Filmpalast Lüneburg zu Gast. Die Veranstaltung wurde organisiert von der Buchhandlung Lünebuch: Antje Deistler hat moderiert, Sebastian Dunkelberg gelesen.
Dazwischen gab es einen Verlagsabend in Köln mit Buchhändler*innen aus der Umgebung – und es war sogar noch Zeit für ein wenig Sightseeing.





Mit dem Erscheinen von Louise Pennys Roman Ein sicheres Zuhause am 20. März 2024 sind wir à jour: Alle auf Englisch erschienenen Fälle mit Armand Gamache sind jetzt auch auf Deutsch erhältlich – sehr zur Freude der deutschsprachigen Leser*innen.


Film- und Fernseh-Maigrets gab es viele. Welcher Darsteller den wohl berühmtesten Pariser Kommissar am besten verkörperte – darüber scheiden sich die Geister. Zuletzt, mancher mag es immer noch kaum glauben, mimte Rowan Atkinson, besser bekannt als Mr. Bean, den Vorzeigefranzosen. In seinem Nachwort zu Maigret lässt sich Zeit schreibt Clemens Meyer: »Das wäre ja so, als würde das französische Fernsehen Sherlock Holmes drehen, mit Vincent Cassel als Holmes, oder doch lieber Jean Reno als alt gewordener, Bienen züchtender Sherlock?« Für die neueste Verfilmung mit dem eingängigen Titel Maigret, die bereits 2022 in Frankreich angelaufen ist, ging Regisseur Patrice Leconte den entgegengesetzten Weg: Gérard Depardieu spielt die Hauptrolle, der französische Schauspieler schlechthin. Maigrets menschenfreundliches Wesen, seine Ruhe und Nachdenklichkeit, seine massige Figur – bei Depardieu passt alles. »Gérard Depardieu spielt hier nicht Maigret, er ist es«, urteilt der